








Die am östlichen Ende des Genfersee gelegene Gemeinde Villeneuve plant am Standort «La Poterlaz» die Neugestaltung ihrer Gemeindeverwaltung mit ergänzendem Wohnungsbau und einer öffentlichen Autoeinstellhalle. Das bisher ungenutzte Grundstück am Rand des Ortszentrums ist stark von der umgebenden Infrastruktur geprägt – Eisenbahnlinie, Strassenräume und die Poterlaz-Brücke verursachen erhebliche Lärmemissionen.
Die Neubauten fassen das Areal entlang der Grundstücksgrenzen und bilden einen begrünten, geschützten Innenhof. Der höhere Baukörper des Stadthauses («Maison de Ville») setzt einen klaren städtebaulichen Akzent und verortet die öffentlichen Nutzungen. Das C-förmige Wohngebäude schirmt die Wohnungen wirksam gegenüber der Infrastruktur ab und ist gestaffelt ausgebildet, um Ausrichtung und Besonnung zu optimieren.
Auf Strassenniveau verknüpfen ein Café und ein Laden das Areal mit dem Ortskern. Dazwischen führt eine Passage zum oberen Brückenniveau und schafft eine direkte Verbindung zu den östlich gelegenen Wohnquartieren. Eine grosszügige Freitreppe leitet die Fussgängerinnen und Fussgänger in den erhöhten Innenhof, wo sich der Eingang zur Gemeindeverwaltung befindet. Darunter ist der öffentliche Parkplatz angeordnet.
Die Gebäude sind in einer Holz-Lehm-Konstruktion konzipiert, die eine hohe Nutzungsflexibilität über die Zeit ermöglicht. So können die zur Landschaft orientierten Wohnungen im Dachgeschoss des Stadthauses bei Bedarf in Büroräume umgenutzt werden. Die Wohneinheiten sind als durchwohnen organisiert und erlauben sowohl den Bezug zum Ortszentrum als auch die ruhige Ausrichtung zum Innenhof.
2025 Studienauftrag, 2. Stufe — Programm: Neubau einer Gemeindehaus mit ergänzenden Wohnützungen und Einstellhalle — Auftraggeberin: Commune de Villeneuve
Die Neubauten fassen das Areal entlang der Grundstücksgrenzen und bilden einen begrünten, geschützten Innenhof. Der höhere Baukörper des Stadthauses («Maison de Ville») setzt einen klaren städtebaulichen Akzent und verortet die öffentlichen Nutzungen. Das C-förmige Wohngebäude schirmt die Wohnungen wirksam gegenüber der Infrastruktur ab und ist gestaffelt ausgebildet, um Ausrichtung und Besonnung zu optimieren.
Auf Strassenniveau verknüpfen ein Café und ein Laden das Areal mit dem Ortskern. Dazwischen führt eine Passage zum oberen Brückenniveau und schafft eine direkte Verbindung zu den östlich gelegenen Wohnquartieren. Eine grosszügige Freitreppe leitet die Fussgängerinnen und Fussgänger in den erhöhten Innenhof, wo sich der Eingang zur Gemeindeverwaltung befindet. Darunter ist der öffentliche Parkplatz angeordnet.
Die Gebäude sind in einer Holz-Lehm-Konstruktion konzipiert, die eine hohe Nutzungsflexibilität über die Zeit ermöglicht. So können die zur Landschaft orientierten Wohnungen im Dachgeschoss des Stadthauses bei Bedarf in Büroräume umgenutzt werden. Die Wohneinheiten sind als durchwohnen organisiert und erlauben sowohl den Bezug zum Ortszentrum als auch die ruhige Ausrichtung zum Innenhof.
2025 Studienauftrag, 2. Stufe — Programm: Neubau einer Gemeindehaus mit ergänzenden Wohnützungen und Einstellhalle — Auftraggeberin: Commune de Villeneuve
